874 PFLICHTTEXTE NACH § 4 DES HEILMITTELWERBEGESETZES in Kontakt mit offenen Flammen bringen. Von Zündquellen fernhalten. Bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Präparates ist mit Brand- und Explosionsgefahren nicht zu rechnen. Bei Kontakt der Lösung mit den Augen sollten die geöffneten Augen für einige Minuten mit fließendem Wasser gewaschen werden. Nach Verschütten des Desinfektionsmittels sind folgende Maßnahmen zu treffen: Sofortiges Aufnehmen der Flüssigkeit, Verdünnen mit viel Wasser, Lüften des Raumes sowie das Beseitigen von Zündquellen. Flammpunkt nach DIN 51755: 21 °C. Entzündlich. Ein etwaiges Umfüllen darf nur unter aseptischen Bedingungen (Sterilbank) erfolgen. BODE Chemie GmbH, Melanchthonstraße 27, 22525 Hamburg. CUTASEPT® GEFÄRBT Wirkstoff: Propan-2-ol. Zusammensetzung: 100 g Lösung enthalten: Wirkstoff: Propan-2-ol 63,0 g, entspricht 72 Vol.%. Sonstige Bestandteile: Benzalkoniumchlorid, Gereinigtes Wasser, Gelborange S (E 110), Chinolingelb (E 104), Brillantschwarz (E 151). Anwendungsgebiete: Hautdesinfektion vor Punktionen, Injektionen und operativen Eingriffen. Gegenanzeigen: Nicht in unmittelbarer Nähe der Augen anwenden. Unverträglichkeit gegenüber Inhaltsstoffen. Bei sachgemäßem Gebrauch kann Cutasept G während der Schwangerschaft und Stillzeit verwendet werden. Nebenwirkungen: Leichte, diffuse Hautreizungen sind selten. Kontaktallergische Reaktionen können auftreten. Warnhinweise: Für die Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Die Anwendung darf in diesen Fällen nur nach besonders strenger Indikationsstellung und unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Benzalkoniumchlorid kann Hautreizungen hervorrufen. Keine Hautbenetzung unter Blutleeremanschetten. Bei Inzisionsfolien vollständige Auftrocknung abwarten. Erst nach Auftrocknung elektrische Geräte benutzen. Ansammlungen auf Patientenliegefläche vermeiden. Nicht in Kontakt mit offenen Flammen bringen. Von Zündquellen fernhalten. Bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Präparates ist mit Brand- und Explosionsgefahren nicht zu rechnen. Nach Verschütten des Desinfektionsmittels sind folgende Maßnahmen zu treffen: Sofortiges Aufnehmen der Flüssigkeit, Verdünnen mit viel Wasser, Lüften des Raumes sowie das Beseitigen von Zündquellen. Flammpunkt nach DIN 51755: 21,5 °C. Entzündlich. Ein etwaiges Umfüllen darf nur unter aseptischen Bedingungen (Sterilbank) erfolgen. BODE Chemie GmbH, Melanchthonstraße 27, 22525 Hamburg. DESCODERM® Wirkstoff: 2-Propanol 70% (V/V). Alkoholische Haut-/ Händedesinfektion. Zusammensetzung: 100 g Lösung enthalten: Wirkstoff: 63,1 g 2-Propanol. Sonstiger Bestandteil: gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Hygienische und chirurgische Händedesinfektion. Hautdesinfektion vor einfachen Injektionen und Punktionen peripherer Gefäße, Hautdesinfektion vor Operationen und vor Punktionen von Gelenken, Desinfektion talgdrüsenreicher Haut, Kühlumschläge. Gegenanzeigen: Nicht zur Desinfektion offener Wunden geeignet. Nebenwirkungen: Beim Einreiben der Haut können Rötungen und leichtes Brennen auftreten. Warnhinweise: Leicht entzündlich! Von Zündquellen fernhalten! Dicht verschlossen lagern. Bei Verschütten der Lösung sind unverzüglich Maßnahmen gegen Brand und Explosion zu treffen. Geeignete Maßnahmen sind z. B. das Aufnehmen der verschütteten Flüssigkeit mit Wasser, das Lüften des Raumes sowie die Beseitigung von Zündquellen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr anwenden. Stand: 02/2022. Dr. Schumacher GmbH, Am Roggenfeld 3, 34323 Malsfeld, T +49 5664 9496-0, info@schumacheronline.com DESDERMAN® 78,2 g/100 g Lösung zur Anwendung auf der Haut Wirkstoff: Ethanol 96 % (v/v). Zusammensetzung: 100 g Lösung enthalten 78,2 g Ethanol 96 % (v/v). Sonstige Bestandteile: Butan-2-on, Isopropylmyristat (Ph.Eur.), (Hexadecyl/ octadecyl) (2-ethylhexanoat), Povidon K 30, SorbitolLösung 70 % (kristallisierend) (Ph.Eur.), 2-Propanol (Ph. Eur.), gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Alkoholisches Desinfektionsmittel zur hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion. Spektrum der antimikrobiellen Wirksamkeit: Bakterien (inkl. TbB), Pilze, Viren: Klassifizierung:„viruzid“ (behüllte und unbehüllte Viren) und Klassifizierung: „begrenzt viruzid plus“. Gegenanzeigen: Allergie gegenüber Ethanol oder einem der sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: Selten: Hautreizungen wie Rötungen und Brennen, Kontaktallergien. Alkoholhaltige Desinfektionsmittel können die Haut austrocknen und Hautreizungen verursachen, insbesondere wenn die Luftfeuchtigkeit niedrig ist (z. B. im Winter). Stand 08/20. Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller: Schülke & Mayr GmbH, D-22840 Norderstedt, Tel. +49 40 52100-0, info@schuelke.com. DESMANOL® CARE 700 mg/g + 99 mg/g, Lösung Zusammensetzung: 100 g Lösung enthalten arzneilich wirksame Bestandteile: Propan-2-ol 70,0 g, Ethanol 96 % 9,9 g; sonstige Bestandteile Gereinigtes Wasser, Tetradecan-1-ol, Cetylstearylalkohol (Ph. Eur.), Sorbitol-Lösung 70 % (kristallisierend) (Ph. Eur.), Dexpanthenol, Methylethylketon. - Anwendungsgebiete: Hygienische und chirurgische Händedesinfektion. Die arzneilich wirksamen Bestandteile Propan-2-ol und Ethanol wirken gegen Bakterien (incl. Mykobakterien), Pilze* und viele Viren. Die Wirksamkeit von desmanol® care gegen Viren schließt behüllte Viren (Klassifizierung „begrenzt viruzid“)** ein. - Gegenanzeigen: desmanol® care ist zur Desinfektion offener Wunden, für die Antiseptik von Schleimhäuten und zur Anwendung in unmittelbarer Umgebung des Auges nicht geeignet. Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile. - Nebenwirkungen: Beim Einreiben der Haut mit desmanol® care können Rötungen und leichtes Brennen auftreten. Auch allergische Reaktionen (z.B. Kontaktekzeme) sind möglich. - Warnhinweise und spezielle Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: Nicht in offene Flamme sprühen. Von Zündquellen fernhalten. Leicht entzündlich. Nicht einnehmen! Bei Augenkontakt die Augen sofort mit reichlich Wasser ausspülen. desmanol® care enthält Cetylstearylalkohol. *:gemäß DGHM/VAH-Richtlinien**: Geprüft gegen Testviren BVDV (Surrogatvirus für Hepatitis C-Virus) und Vakziniavirus. Die Ergebnisse lassen nach aktuellem Kenntnisstand den Rückschluss auf die Wirksamkeit gegen andere behüllte Viren zu, z.B. Hepatitis B-Virus, HI-Virus. Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller: Schülke & Mayr GmbH, D-22840 Norderstedt, Tel. +49 40 52100-0, info@schuelke.com. GLUCOSTERIL® 5 % FRESENIUS INFUSIONSLÖSUNG Zusammensetzung: Wirkstoff: Glucose-Monohydrat (Ph. Eur.). 1000 ml Infusionslösung enthalten: Glucose-Monohydrat (Ph. Eur.) 55,0 g, entspr. wasserfreie Glucose 50,0 g. Sonstige Bestandteile: Wasser für Injektionszwecke; Salzsäure 25 %, Natriumhydroxid. Anwendungsgebiete: Trägerlösung für kompatible Elektrolytkonzentrate und Medikamente. Zufuhr freien Wassers. Gegenanzeigen: Untherapierte Hyperglykämie, Hypokaliämie ohne gleichzeitige Elektrolytsubstitution, metabolische Acidose. Die Gabe von Glucosteril ® 5 % ist mit der Zufuhr freien Wassers verbunden. Insbesondere, wenn keine begleitende Elektrolytgabe erfolgt, können sich zusätzlich folgende Gegenanzeigen ergeben: Hyperhydratation, hypotone Dehydratation. Besondere Patientengruppen: Vorsicht ist geboten bei Hyperglykämie. Nebenwirkungen: Häufig bis sehr häufig: Hyperglykämie, Polyurie. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind bedingt durch die Anwendungsart der periphervenösen Infusion und nicht arzneimittelspezifisch. Wie bei allen periphervenös infundierten Substanzen kann es zu folgenden Nebenwirkungen kommen: Häufigkeit nicht bekannt: lokale Hautreaktionen (Rötung, Bluterguss, Entzündung, Blutung), Schmerzen an der Einstichstelle. Besondere Patientengruppen: Mit zunehmendem Alter und Schweregrad der Erkrankung bzw. eines Traumas kommt es im Rahmen des Postaggressionsstoffwechsels häufiger zu einer Glucoseintoleranz, besonders dann, wenn zusätzlich ein bis dahin nicht erkannter Diabetes mellitus vorliegt. Warnhinweise: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Weitere Warnhinweise und Vorsichtmaßnahmen für die Anwendung entnehmen Sie bitte der Fach- bzw. Gebrauchsinformation. Apothekenpflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: Fresenius Kabi Deutschland GmbH D-61346 Bad Homburg. Stand der Information: Juni 2015. INSTILLAGEL®6 ML/11 ML. Wirkstoff: Lidocainhydrochlorid 1H2O, Chlorhexidinbis (D-gluconat), Methyl-4-hydroxybenzoat, Propyl-4-hydroxybenzoat. Zusammensetzung: 6 ml (11 ml) Gel enthalten: Lidocainhydrochlorid 1 H2O 125,40 mg (230,00 mg), Chlorhexidinbis (D-gluconat) 3,14 mg (5,75 mg), Methyl4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) 3,76 mg (6,90 mg), Propyl4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) 1,57 mg (2,87 mg). Sonstige Bestandteile: Hyetellose, Propylenglycol, Natriumhydroxid, Gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Als Gel zur Schleimhautdesinfektion und zur Lokalanästhesie z.B. bei Katheterisierungen, Sondierungen, auch intraoperativ, alle Formen von Endoskopien, Wechsel von Fistelkathetern, Intubationen, auch bei Beatmung, zur Verhütung von iatrogenen Verletzungen an Rektum und Colon.Instillagel ® 6 ml/11 ml ist geeignet für die Anwendung bei Erwachsenen und Kindern im Alter von 2 Jahren oder älter. Gegenanzeigen: Instillagel ® 6 ml/11 ml darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Lidocain und anderen Lokalanästhetika vom Amidtyp; bei Patienten mit erheblichen Störungen des Reizleitungssystems; wenn eine Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Lidocainhydrochlorid 1 H2O, Chlorhexidinbis (D-gluconat), Methyl-4hydroxybenzoat, Propyl-4-hydroxybenzoat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels besteht; bei Kindern unter 2 Jahren.Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit: Die Anwendung von Lidocain in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft sollte nur erfolgen, wenn eine unbedingte Notwendigkeit besteht. Es ist nicht bekannt, ob Lidocain in die Muttermilch übergeht, bis zu ca. 12 Stunden nach der Verabreichung sollte daher nicht gestillt werden. Nebenwirkungen: Nicht bekannt: Trotz erwiesener großer Sicherheitsbreite von Instillagel® 6ml/11 ml sind bei schweren Harnröhrenverletzungen unerwünschte systemische Wirkungen des Lokalanästhetikums Lidocain wie anaphylaktischer Schock, Blutdruckabfall, Bradykardie oder Krämpfe möglich. In sehr seltenen Fällen können allergische Reaktionen (in den schwersten Fällen ein anaphylaktischer Schock) auf ein Lokalanästhetikum vom Amidtyp und/oder auf Chlorhexidin auftreten. Sehr selten: Allergische Reaktionen,
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